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Cookie spamming, Cookie dropping, Cookie spreading, Cookie stuffing

Von Schnipsel | 26.April 2008

Etwa ein Jahr ist es her, als mich ein Kollege mal fragte: Siehst du auf meiner Webseite da rechts unten was - ich sah nichts, und er meinte, dann wäre das ja so ok. Um was ging es dabei wohl? Richtig, es ging um Cookie spamming, Cookie spreading, Cookie dropping oder Cookie stuffing - oder wie man es noch nennen mag.

Also, was ist das genau und wie praktiziert man diese schmutzige Methode mit Affili Geld im Internet zu verdienen. Ganz einfach - man nehme eine beliebige, von Besuchern gut frequentierte, Webseite und baue dort einen nicht sichtbaren iFrame ein. Im iFrame platziert man nun die Affilicodes seiner Partnerprogramme. Wenn ein Besucher auf die Webseite mit dem iFrame kommt wird ein so genannter Cookie auf seinem Rechner abgelegt, und so lange gespeichert bis der Benutzer die Cookies am Rechner löscht, was bei normalen Usern so gut wie nie passiert.

Der Sinn bei diesen Cookies besteht darin auch nach einer gewissen Zeit noch einem Affiliate Partner einen erfolgten Sale zuordnen zu können, auch wenn der Kunde erst nach Tagen kauft, nach dem er auf der Publisher Seite das Partnerprogramm gefunden hatte. der Sinn bei Affilliate besteht aber darin, das der Kunde die Werbeeinblendung auch sehen und klicken sollte… das kann er aber nicht im Fall von Cookiespamming, Cookiespreading, Cookiedropping oder Cookiestuffing. Da aber der Cookie trotzdem abgelegt wurde wird ein späterer Kauf auf der Seite des Merchants trotzdem eventuell dem Cookiespammer zugeschrieben. Nicht gerade die feine englische Art, und sicher auch nicht im Sinne der Affiliate Partner.

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