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Online Marketing II

2. Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing gibt es schon seit über 10 Jahren. 1996 startete der Onlineshop Amazon das erste Affiliate-Programm. Dabei unterhielt sich der Geschäftsführer Jeff Bezos in einer Bar mit einer Frau, die auf ihrer Bücher zum Thema Scheidung anbieten wollte. Nach diesem Gespräch entstand die Idee des Affiliate-Programms. Dabei stellte die Frau die Bücher auf ihrer Seite online und verlinkte diese auf Amazon. Für jedes verkaufte Buch, erhielt Amazon eine Provision. Die Idee des Affiliate-Marketings war geboren.

Doch wie funktioniert es? Beim Affilate-Marketing gibt es mehrere Teilnehmer. So befinden sich auf der einen Seite die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen (Merchants oder auch Advertiser) und auf der anderen Seite stehen die Werbepartner (Affiliates oder auch Publisher).

Dann betreiben die Affiliates Werbung für den Anbieter und erhalten hierfür eine erfolgsabhängige Provision vom Anbieter. Dafür stellt der Merchant dem Affiliate geeignetes Werbematerial zur Verfügung und entlohnt diesen für die erfolgreiche Arbeit.

Auch hat ein Merchant oftmals viele Affiliates, welche alle für seine Produkte werben. Auf der anderen Seite wiederum betreiben die Affiliates auf ihren Seiten Werbung für mehrere Anbieter. Damit die Kommunikation zwischen Affiliate und Merchant reibungslos von statten geht, gibt es Partnernetzwerke. Diese übernehmen die Rolle des Vermittlers zwischen beiden Parteien.

Abrechnungsformen beim Affiliate-Marketing

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Abrechnung um die Affiliates für ihre Arbeit zu entlohnen. Dabei können die verschiedenen Modelle auch durchaus kombiniert werden.

Pay per Sale – Hier erhält der Affiliate einen prozentualen Anteil des getätigten Umsatzes. Die Höhe wird vorab vom Merchant festgelegt. Dabei kann die Provision für jeden Affiliate individuell festgelegt werden.

Pay per Click – Bei dieser Abrechnung erhält der Affiliate für jeden vermittelten seitenbesuch auf das Angebot des Merchant einen festen Betrag. Diese Abrechnung ist jedoch nur bedingt zu empfehlen, da sie nur Vorteile für den Affiliate hat. Denn ein Seitenbesuch, bedeutet noch keinen unmittelbaren Erfolg.

Pay per Lead – Der Affiliate erhält einen festen Betrag für jeden vermittelten Kontakt, z.B. Mitgliedschaft, Anmeldung o.Ä.). Dabei kann der Merchant diesen Betrag wieder im Vorfeld festlegen.


3. E-Mail-Marketing

Nach Statistik haben bereits 55 % der Internetnutzer ein Produkt auf Grund einer Vorstellung in einem Newsletter gekauft. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass E-Mail-Marketing auch in der Zeit des hohen Spam-Aufkommens erfolgreich sein kann.

Dabei scheint der Vorgang zunächst simpel und kostengünstig. Jedoch kann es hier zu anwaltlichen Abmahnungen kommen und der Traum vom schnellen Geld ist vorbei. Dabei können redaktionell gestaltete Newsletter viele Neukunden zum Kauf bewegen.

Dabei darf E-Mail-Marketing nicht mit Spam verwechselt werden. Denn dieses ist nicht nur kontraproduktiv sondern auch illegal. Spamversender haben eine Konversationsrate im Promille-Bereiche, was sich nur beim Aussenden von Millionen Spam-Mails aus Ländern wie Russland lohnt. Seriöses E-Mail-Marketing hingegen sichert langfristig zufriedene Kunden, denn nur wer sein Einverständnis gegeben hat, bekommt auch den Newsletter.

Abonnenten des Newsletters kann man zum Beispiel durch Sonderaktionen, Vorabinformationen oder Gutscheincodes gewinnen. Das sind sogenannte Anreizsysteme. Auch redaktionelle Artikel bieten echte Mehrwerte.

4. Online-Werbung

Unter Online-Werbung verstehen wir Banner-Werbung. Dies ist die älteste und bekannteste Form der Internetwerbung. Sie ist auch heute noch überall im Einsatz. Jedoch ist aus dem statischen Banner mittlerweile eine vielfältige und komplexe Werbeform entstanden. Es muss nicht mehr eine einfache grafische Botschaft sein. Denkbar wären aufwändige Animationen, dynamische Inhalte oder sogar ganze Microsites innerhalb des Banners.

Banner können zudem nicht nur auf Webseiten erscheinen sondern auch in Newslettern. Es können Anzeigen in bestehenden Newslettern geschaltet werden, ebenso wie Textanzeigen, Bannerwerbung oder Gutscheinverteilung.

Essentiell für die Erfolgskontrolle: Web Controlling

Bei keiner anderen Werbeform wie der Online-Werbung ist der Erfolg so gut messbar. Es lassen sich die Anzahl der Zugriffe, Navigation, verwendete Browser verfolgen und auswerten.

Dabei werden alle Zugriffe von der Serversoftware aufgezeichnet. Jede Anfrage und jede Aktion erstellt einen sogenannten Log-File-Eintrag. Bei dem Aufruf der Webseite in die ein Bild eingebunden ist entstehen so zwei Einträge. Dabei wird die für jeden Hit anfragende IP gespeichert, ebenso wie die Zugriffzeit und das Zugriffskommando auf den Server. Auch wird die Betriebsversion, der Browser und die übertragenen Byte mit geloggt. Diese Daten werden jedoch vornehmlich zur Fehleranalyse verwendet. Daraus lassen sich aber auch Momentaufnahmen in Form von Statistiken ermitteln. Diese sind aber zur marketingtechnischen Analyse ungeeignet.

Webbeans

Modernes Webcontrolling findet live statt und zwar mit Hilfe von sogenannten Zählpixeln. Das sind transparente 1x1 Pixel große Bilder, welche auf der Internetseite per Javascript eingebunden sind. Betritt ein User eine solche, mit Webbeans ausgestatte, Seite so erhält unsichtbar eine anonyme Session-ID. Mit dieser Kennung können die exakten Klickwege aller Nutzer nachvollzogen werden.

Der Vorteil gegenüber der klassischen Logfile-Analyse besteht darin, dass die Auswertung nicht nur wesentlich genauer, sondern auch ohne Zeitverzögerung erfolgen kann. So werden typische Navigationswege der Kunden ersichtlich, ebenso wie Bereiche die kaum frequentiert sind. Gerade für Onlineshops ist die Möglichkeit interessant häufige Einstiegs- und Ausstiegsseiten zu erkennen. Wie kommt der Großteil der Nutzer auf die Seite und wo verlassen sie die Seite wieder. So lassen sich Kaufabbrüche analysieren und Produktschwerpunkte setzen.

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